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Textbeispiel Tafel 9
Die Sonne verursacht den Wind

Wind entsteht durch Temperaturunterschiede, die auf unterschiedliche Sonneneinstrahlung zurückzuführen ist. Stehen sich kalte und warme Luft gegenüber, so zieht die warme Luft die kalte Luft an. So entsteht ein Luftstrom, der je nach Stärke ein leiser Zug, eine frische Brise, ein Sturm oder gar ein Orkan sein kann. Besonders windreiche Gegenden sind Berghänge, Gipfellagen oder Küstenbereiche. Der Wind bewegt die Wolken, vermischt die oberen und unteren Luftschichten und führt so die Abgase aus der Bodennähe ab. Außerdem bewirkt er den für den Erhalt der Flora so wichtigen Pollen- und Samenflug.

Die Windstärke wird seit 1806 in einer nach dem Wissenschaftler Beaufort benannten Skala von 0 bis 12 bemessen:



0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

Windstille

Leiser Zug

Leichte Brise

Schwache Brise

Mäßige Brise

Frische Brise

Starker Wind

Steifer Wind

Stürmischer Wind

Sturm

Schwerer Sturm

Orkanartiger Sturm

Orkan

Keine Luftbewegung

Durch ziehenden Rauch erkennbar

Wind im Gesicht fühlbar

Blätter werden bewegt

Kleinere Zweige werden bewegt

Wind wird bereits unangenehm

Große Zweige werden bewegt

Schwächere Bäume werden bewegt

Beim Gehen erhebliche Behinderung

Schäden an Dächern

Bäume werden entwurzelt

Schwere Sturmschäden

Verwüstungen


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